November 2025
Viele Politiker und Ökonomen blicken mit Sorge auf die Entwicklungen in den USA seit der Amtseinführung von Donald Trump. Es scheint, als ob die Trump-Administration ihre Handelspolitik weitreichend mit ihrer Sicherheitspolitik verknüpft. Dabei orientiert sich Donald Trump maßgeblich an einer Veröffentlichung aus dem November 2024 von Stephen Miran, seit März 2025 Vorsitzender des Rates der Wirtschaftsberater der Vereinigten Staaten. Miran ist ein Befürworter von Zöllen – sie sollen Handelsdefizite reduzieren und den Dollar schwächen. So soll die US-Wirtschaft angekurbelt werden.
Aus unserer Sicht nutzt Donald Trump dies weitgehend als Vorlage für sein sog. „Mar-al-Lago-Abkommen“ – seine Strategie zur Umstrukturierung des globalen Handels mittels „Schutzgeldzahlungen“: Zölle werden als Druckmittel für Verhandlungen eingesetzt und dienen als dauerhafte Einnahmequelle der USA. Am Ende könnte Europa als „Zolldeal“ auch ein Währungsabkommen mit den USA drohen.
Lesen Sie zu diesem Thema auf Focus Online einen interessanten Artikel, der die Hintergründe zu Trumps Vorgehen beleuchtet und provokante Thesen aufstellt: „Mafia statt Marktwirtschaft: Trumps unfassbarer Schutzgeld-Plan für Europa“
www.focus.de/finanzen/boerse/mafia-statt-marktwirtschaft-droht-europa-ein-wirtschaftlicher-schock
www.pixabay.com